20.09.2019: Erster Heimsieg seit 589 Tagen gegen SC Baccum II

Mit 7 Personen waren wir beim Heimspiel gegen Baccum am Start. Jürgen spielte ausschließlich Doppel, Jan-Hindrik ausschließlich Einzel. Phillip feierte sein „Comeback“ und brachte just seinen Schläger nicht mit in die Halle. Ein Depp ist offenbar nicht genug, denn auch Jens musste beim Blick in seine Tasche feststellen: nur die alte Kelle von anno 2016 war enthalten. Da wir mal wieder furchtbar früh in der Halle waren (19.50 Uhr?) verzichtete Jens auf seine aktuelle Kelle, aber Phillip konnte sein Brett wenigstens noch organisieren. Was für ein Haufen…

Dann der nächste Fehler: Jürgen und Holger sollten Doppel 3 spielen, da wir uns hier eine gewisse Stärke erhofften. Jens wollte hingegen nicht ins Doppel 1, da er für vier Spiele schlicht nicht fit genug wäre. Also blieb nur die Kombo Thorsten/Phillip für das Doppel 1. Alles gut! Nein? Nein! Dabei hatte Phillip doch angekündigt, gegen 22 Uhr arbeiten zu müssen. Oh je… WAS FÜR EIN HAUFEN!

Wenigstens lief es dann sportlich! Nicht? Nein! Überhaupt nicht. Das Doppel von Thorsten und Phillip gegen ebenso verloren, wie das Doppel 3 von Jürgen und Holger. Jens und Friedbert taten sich dermaßen schwer gegen das gegnerische Doppel 1, so dass man fix 0-2 zurücklag. Friedbert kam überhaupt nicht ins Match, Jens konnte nur Rückhand spielen, da der Schläger die Vorhand irgendwie nicht zuließ. Irgendwie kämpfte man sich aber doch noch zurück und das, obwohl Jens sich „irgendwas an der rechten Wade“ holte im Doppel und fortan nicht mehr vernünftig laufen konnte. (Vernünftig ist aber auch sonst eher relativ). WAS FÜR EIN HAUFEN!!! Zum Glück kam das Doppel 2 noch, so dass es „nur“ 1-2 stand, wobei Phillip parallel schon sein Einzel verloren hatte -1-3. In der Defensive war Phillip zwar stark, aber offensiv kam viel zu wenig. Dennoch war das Spiel nur sehr knapp verloren am Ende. Da war mehr drin, aber ohne Training „völlig“ kalt ins Match war das gar nicht so übel.

Jens gewann seine beiden Spiele mit ausschließlicher Defensive. Thorsten war mental nicht bei der Sache, was auch völlig in Ordnung ging und musste sich zeitweise gegen Gloger abschießen lassen. Das lief irgendwie alles gar nicht! 2-4 gegen den Aufsteiger. Dann kamen doch ein paar Punkte. Zunächst Friedbert sehr souverän gegen den unangenehmen Gerdes, von dem er im Doppel noch nicht einen Ball vernünftig zurückbekam. Gut gemacht. Holger hatte zu Beginn gegen Schoppe arg zu kämpfen, war jedoch irgendwann in Mentalitätsmonstermanier dann doch überlegen. 3-1 und der Ausgleich. Baltus hatte es dann mit Patel zu tun. Die Sätze waren eng, aber man hatte das Gefühl,  dass er in den engen Momenten noch zulegen konnte. Da Jens auch recht fix gewann führten wir erstmals mit 6-4. Dann ein schwaches Match von Phillip gegen S. Wellermann, den er in Normalform eigentlich dominieren müsste. In dem Wissen, das Abschlussdoppel verloren zu haben musste nun etwas kommen. Thorsten wusste dies nicht und biss sich irgendwie durch. Schön war es nicht, aber am Ende wenigstens mit etwas Kontrolle und vor allem -> Erfolg. Friedbert und Holger hatten hingegen überhaupt keine Probleme und machten den Sack zu. Erster Sieg nach 20 (!!!) Spielen ohne Erfolgserlebnis. Musste allerdings auch sein, denn wir waren schon klarer Favorit. Dennoch war das nach dem 2-4 ein hartes Stück Arbeit.